Umweltschutz | Aquaneo

Die Auswirkungen der Klimaerwärmung und die Umweltverschmutzung sind allgegenwärtig. Viele Menschen wünschen sich daher, in ihren Privathaushalten mit individuellen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt beizutragen. So beziehen sie zum Beispiel Ökostrom, fahren weniger Auto oder reduzieren Verpackungsmüll. Aber wie steht es um den Trinkwasserverbrauch? Welchen Beitrag können Wasserfilter und Leitungswasser-Veredelungsanlagen zum Schutz von Umwelt und Klima leisten?

Das Problem der Plastikflaschen

alte Plastikflasche am Strand

Bis heute decken wir einen Großteil unseres täglichen Flüssigkeitsbedarfs mit Getränken aus Glasflaschen, Plastikflaschen und Tetrapacks. Insbesondere die Plastikflaschen aber bergen für die Umwelt und den Menschen eine Reihe von schwerwiegenden Problemen. Für Herstellung, Transport, Reinigung und Recycling von Mehrweg-Plastikflaschen ist ein enormer Energieaufwand erforderlich. Das gilt auch für Gallonen-Wasserspender.

Eine vierköpfige Familie, die pro Person beispielsweise nur einen Liter an Getränken pro Tag verbraucht (egal, ob in Plastik- oder Glasflaschen), löst zur Beschaffung ihres Trinkbedarfs ein Transportvolumen in Höhe von rund zwei Tonnen jährlich aus – und zwar ohne Berücksichtigung der Rücktransporte für das Leergut! Dabei spielen lange Transportwege, oft quer durch Europa, eine wichtige Rolle.

Die Einführung von Plastiktrinkwasserflaschen hat zu einer Steigerung des Konsums und zu einem massiven Müllproblem geführt. Trotz Recycling häuft sich weltweit ein massiver Plastikmüllberg an. Dabei wird dieser Müll oft nicht sachgerecht entsorgt. Dies beweisen die enormen Plastikmüllteppiche in den Ozeanen. Berüchtigt ist der sogenannte „Great Pacific Garbage Patch“ zwischen Hawaii und Kalifornien. In einem Artikel aus dem Jahr 2020 spricht die Umweltorganisation WWF davon, dass sich in „jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll“ befinden (https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell/).

Die schwimmende Plastikflasche oder Tüte ist dabei nur der Anfang des Problems: Es dauert hunderte von Jahren, bis sich Plastik zersetzt. Zudem gelangt es als gefährliches Mikroplastik wieder in die Nahrungskette des Menschen. An vielen Orten der Welt, selbst in Urlaubsparadiesen wie den Malediven, fehlen die Ressourcen, um Plastik fachgerecht zu entsorgen. Oft wird es einfach angezündet, was schwere Folgen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt hat.

Erschreckend sind die zu erwartenden weiteren Mengen an Plastikmüll, sollte es nicht zu einem Umdenken kommen. Denn weiterhin landen 80 Prozent des Plastikmülls auf Müllhalden. Bislang wurden geschätzt 8,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll produziert. Diese Menge könnte sich bis 2025 verdoppeln.
(https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-07/plastik-meer-tiefsee-nordpazifik-muellstrudel-oekosystem/komplettansicht)

Mehrwegflaschen und Glasflaschen

Ein naheliegender Weg sind Mehrwegflaschen und Glasprodukte aus der Region. Allerdings sind auch Herstellung und Transport von Glasflaschen mit Energieaufwand verbunden, ebenso wie ihre Wiederverwertung. Einweg-Glasflaschen haben aus ökologischer Sicht überhaupt keinen Vorteil. Und selbst einheimisches Mineralwasser belastet die Umwelt bis zu 100-mal mehr als Wasser aus der Leitung, schreibt das Schweizer Beratungsportal „Beobachter Ernährung“: https://www.beobachter.ch/ernahrung/lebensmittel/trinkwasser-wo-grunes-wasser-fliesst

Umweltbundesamt und Umweltportal empfehlen Leitungswasser

Das Umweltbundesamt spricht sich für Trinkwasser aus der Leitung aus, denn es spart nicht nur Kisten­schleppen und Geld, sondern ist aus ökologischer Sicht die nachhaltigste Lösung (https://www.­umweltbundesamt­.de/­umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen#unsere-tipps). Ebenso rät das Umwelt­nachrichten­portal Utopia.de dazu, Leitungswasser statt Wasser aus der Flasche zu trinken, denn Wasser aus Plastik­flaschen kann auch Abbauanteile des Kunststoffs und hormonell wirksame Bestandteile enthalten (https://­utopia­.de/­leitungs­wasser-statt-plastik­flaschen-10610/). Diese Einschätzung wird auch von der Stiftung Warentest geteilt. Am Ende eines umfangreichen Tests zu Mineral­wässern wurde als Fazit Leitungs­wasser statt Mineral­wasser aus Flaschen empfohlen (https://www.­spiegel­.de/­gesundheit/­ernaehrung/­stiftung-warentest-raet-zu-leitungswasser-statt-mineralwasser-a-1274277.html).

Abhilfe Wasserspender und Wasserfilter

Wer der Umwelt helfen und zugleich Geld sparen will, liegt mit der Investition in Wasserspender und Wasserfilter für hochwertiges Trinkwasser und Sprudelwasser richtig. Nicht überall ist das Leitungswasser bedenkenlos für den Trinkwasserkonsum geeignet und erfüllt die Wünsche an Geschmack und Zusammensetzung. Wichtig sind hierbei professionelle Produkte und kompetente Fachberatung, wie wir sie als AQUANEO anbieten. Sie gewährleisten die notwendige Qualität, die das Wasser aus der Leitung zur echten Alternative macht.

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