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PFAS im Trinkwasser

Wenn Ewigkeitschemikalien zur Belastung werden.

PFAS sind unsichtbar, aber äußerst relevant. Die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ können sich in der Umwelt verbreiten und dadurch auch ins Grundwasser, in Flüsse und ins Trinkwasser gelangen. Einmal freigesetzt, lassen sie sich nur schwer wieder entfernen.

Besonders sensibel ist das Thema beim Trinkwasser. Denn Wasser wird täglich genutzt – ob als Leitungswasser oder Mineralwasser. Es wird getrunken, zum Kochen verwendet und oft als selbstverständlich sauber und sicher wahrgenommen.

Für viele stellt sich deshalb die Frage: Wie groß ist das Risiko durch PFAS im Trinkwasser tatsächlich? Welche gesundheitlichen Auswirkungen kann eine langfristige Aufnahme haben? Und welche Möglichkeiten gibt es, die eigene Belastung vorsorglich zu reduzieren?

Wir haben die Antworten …

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Was sind PFAS?

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Gemeint ist eine große Gruppe von über 10.000 industriell hergestellten chemischen Stoffen. Charakteristisch für PFAS sind besonders stabile Kohlenstoff-Fluor-Bindungen. Diese chemische Struktur sorgt dafür, dass sich viele PFAS in der Natur praktisch nicht abbauen.

Deshalb werden PFAS häufig auch als „Ewigkeitschemikalien“ oder „Forever Chemicals“ bezeichnet. Sie können sehr lange in Böden, Gewässern und Organismen verbleiben und sich über Luft, Wasser, Abwasser oder Nahrungsketten weiterverbreiten. Auch im menschlichen Körper können bestimmte PFAS lange nachweisbar bleiben und sich bei regelmäßiger Aufnahme anreichern.

Gerade diese Kombination aus Langlebigkeit, Mobilität und möglicher Anreicherung macht PFAS aus Umwelt- und Gesundheitssicht problematisch. Einige PFAS stehen zudem im Verdacht, gesundheitliche Schäden zu verursachen.

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PFAS und Mikroplastik:
Wo liegt der Unterschied?

PFAS und Mikroplastik werden häufig im Zusammenhang mit Umweltbelastungen genannt. Trotzdem handelt es sich nicht um dasselbe.

Mikroplastik besteht aus winzigen festen Kunststoffpartikeln mit einer Größe von weniger als fünf Millimetern. Diese Partikel entstehen zum Beispiel, wenn größere Kunststoffteile zerfallen. In einigen Produkten wurden oder werden sie auch gezielt als kleine Kunststoffkügelchen eingesetzt.

PFAS sind dagegen keine Kunststoffpartikel, sondern synthetische chemische Verbindungen mit besonders stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen. Sie können je nach Verbindung unterschiedliche Eigenschaften haben und werden unter anderem genutzt, um Oberflächen wasser-, fett- oder schmutzabweisend zu machen.

Die Themen überschneiden sich dennoch. Einige fluorierte Kunststoffe wie PTFE, bekannt etwa unter dem Namen Teflon, gehören chemisch zur Gruppe der PFAS. Außerdem können Mikroplastikpartikel in Gewässern wie Träger wirken: Sie können Schadstoffe an ihrer Oberfläche anreichern und weitertransportieren. Dadurch können Mikroplastik und PFAS in der Umwelt gemeinsam auftreten, obwohl sie grundsätzlich unterschiedliche Stoffgruppen sind.

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Wo kommen PFAS im Alltag vor?

PFAS wurden und werden in vielen Bereichen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem industrielle Prozesse, Beschichtungen, Imprägnierungen, bestimmte Verpackungen, Textilien, Spezialchemikalien, Löschschäume und technische Anwendungen.

Bekannte Beispiele sind wasserabweisende Outdoor-Textilien, beschichtete Pfannen, fettabweisende Papierverpackungen, bestimmte Backpapiere oder technische Beschichtungen. Nicht jedes Produkt enthält automatisch PFAS, die Stoffgruppe wurde jedoch über Jahrzehnte breit eingesetzt.

PFAS können während der Herstellung, Nutzung oder Entsorgung in die Umwelt gelangen. Über Abwasser, Kläranlagen, belastete Böden, Deponien oder Gewässer können sie sich weiter ausbreiten und schließlich auch Grundwasser oder Oberflächenwasser erreichen.

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PFAS in Lebensmitteln und Trinkwasser

PFAS können über verschiedene Wege in den Körper gelangen. Neben Lebensmitteln spielt auch Trinkwasser eine wichtige Rolle. Damit ist nicht nur unbehandeltes Leitungswasser gemeint, sondern auch gefiltertes Leitungswasser oder Mineralwasser.

Lebensmittel, in denen PFAS nachgewiesen werden können:

Tierische Lebensmittel sind häufiger betroffen, weil sich bestimmte PFAS über die Nahrungskette anreichern können. Pflanzliche Lebensmittel zeigen oft geringere Werte, können aber je nach Anbaugebiet, Boden- und Wasserbelastung ebenfalls PFAS enthalten.

Trinkwasser kann betroffen sein als:

Trinkwasser nimmt eine besondere Rolle ein, weil es täglich genutzt wird und nahezu alle Menschen betrifft – unabhängig von Ernährungsweise, Alter oder Lebensstil. Selbst wenn Lebensmittel in vielen Fällen als größere PFAS-Quelle gelten, bleibt belastetes Trinkwasser ein wichtiger Faktor für die persönliche Gesamtbelastung.

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Wie gelangen PFAS ins Leitungswasser?

PFAS können auf mehreren Wegen in Gewässer und Grundwasser gelangen. Häufige Ursachen sind industrielle Abwässer, belastete Standorte, kontaminierte Böden, Klärschlamm, Deponien oder der frühere Einsatz PFAS-haltiger Feuerlöschschäume.

Da viele PFAS chemisch sehr stabil sind, werden sie in herkömmlichen Kläranlagen nicht immer vollständig entfernt. Sie können deshalb in Flüsse, Seen oder ins Grundwasser gelangen. Aus diesen Quellen wird wiederum in vielen Regionen Trinkwasser gewonnen.

Ob und in welcher Konzentration PFAS im Leitungswasser vorkommen, hängt stark von regionalen Gegebenheiten ab. Belastete Standorte, Industriegeschichte, Grundwasserverhältnisse und Aufbereitungstechnik spielen dabei eine wichtige Rolle.

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Grenzwerte: Was ist geregelt – und was nicht?

Für PFAS im Trinkwasser gibt es gesetzliche Grenzwerte. Sie sollen dazu beitragen, die Belastung besser zu überwachen und Verbraucher:innen zu schützen.

Grenzwerte bedeuten jedoch nicht automatisch, dass jede denkbare PFAS-Verbindung vollständig erfasst wird. Die Stoffgruppe ist sehr groß, und nicht alle Verbindungen werden gleichermaßen reguliert oder routinemäßig untersucht.

Hinzu kommt: Wissenschaftliche Bewertungen entwickeln sich weiter. Neue Erkenntnisse können dazu führen, dass Grenzwerte angepasst, zusätzliche Stoffe berücksichtigt oder Vorsorgeempfehlungen verändert werden.

Ein Beispiel ist TFA. Diese ultrakurzkettige PFAS-Verbindung ist in Wasser besonders mobil und lässt sich technisch nur schwer zurückhalten und entfernen. Deshalb steht TFA zunehmend im Fokus, auch wenn es nicht immer zusammen mit anderen PFAS-Gruppen bewertet oder reguliert wird.

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Können PFAS auch in Mineralwasser enthalten sein?

Mineralwasser stammt aus natürlichen unterirdischen Wasservorkommen. Diese Quellen sind Teil des Wasserkreislaufs und können grundsätzlich ebenfalls von Umweltbelastungen betroffen sein.

Ob PFAS in Mineralwasser vorkommen, hängt daher weniger von der Flasche oder dem Abfüllprozess ab, sondern vor allem von der Herkunft des Wassers und der Beschaffenheit der Quelle. Auch Mineralwasser wird kontrolliert und muss gesetzliche Vorgaben erfüllen. Trotzdem erfassen geltende Regelungen nicht zwangsläufig jede einzelne PFAS-Verbindung.

Für Verbraucher:innen bedeutet das: Mineralwasser ist nicht automatisch frei von PFAS. Entscheidend sind Herkunft, Untersuchungsspektrum und Transparenz der jeweiligen Anbieter.

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Welche gesundheitlichen Folgen können PFAS haben?

Die gesundheitliche Bewertung von PFAS ist komplex, weil es sehr viele verschiedene Verbindungen gibt. Nicht jede Substanz ist gleich gut untersucht. Für einige PFAS liegen jedoch wissenschaftliche Hinweise auf mögliche gesundheitliche Effekte vor.

Diskutiert werden unter anderem Auswirkungen auf Leber, Immunsystem, Hormonhaushalt, Cholesterinwerte, Fruchtbarkeit und Entwicklung. Für bestimmte PFAS gibt es außerdem Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko.

Besonders relevant ist die langfristige Aufnahme kleiner Mengen. Da einige PFAS im Körper nur langsam abgebaut werden, kann eine regelmäßige Belastung über Lebensmittel und Trinkwasser über längere Zeit bedeutsam werden.

Wichtig ist dabei: Ein einzelner Nachweis im Trinkwasser bedeutet nicht automatisch eine akute Gesundheitsgefahr. Entscheidend sind Konzentration, Dauer der Aufnahme, Art der Verbindung und die gesamte Belastung aus allen Quellen.

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Warum Abkochen PFAS nicht entfernt

Viele Schadstoffe oder Keime lassen sich durch Erhitzen reduzieren oder unschädlich machen. Bei PFAS funktioniert das nicht. PFAS sind hitzestabil und werden durch normales Abkochen nicht zuverlässig zerstört oder entfernt.

Im Gegenteil: Wenn beim Kochen Wasser verdampft, können nicht verdampfte Stoffe im verbleibenden Wasser anteilig höher konzentriert sein. Wer PFAS im Trinkwasser reduzieren möchte, braucht daher eine gezielte Filterstufe, die auf diese Stoffgruppe ausgelegt ist.

Die PF Filterkartusche PFAS ist eine solche Erweiterungsstufe für das AQUANEO-Vital Filtersystem. Sie wird in Verbindung mit dem Aktivkohlefilter eingesetzt und ist darauf ausgelegt, PFAS im Leitungswasser gezielt zu reduzieren.

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PF Filterkartusche PFAS:
Erweiterungsstufe für das AQUANEO-Vital Filtersystem

Die PF Filterkartusche PFAS ist eine Erweiterungsstufe für das AQUANEO-Vital Filtersystem. Sie enthält ein Absorberharz von instrAction und ergänzt insbesondere unsere bewährte Aktivkohlefiltration von Carbonit.

Das Betreiben dieser Filterstufe als eigenständiger Filter ist zwar möglich, macht jedoch wenig Sinn, da dieser seine optimale Wirksamkeit erst durch die vorgenannte Kombination erlangt, denn alleine kann er keine sonstigen Schadstoffe aus dem Leitungswasser entfernen.

Ein von Carbonit und instrAction gemeinsam an die Universität Stuttgart und an das Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe in Auftrag gegebenes Gutachten, in dem verschiedene PFAS-Verbindungen, unter anderem kurz- und langkettige PFAS sowie TFA, untersucht wurden, belegt die Wirksamkeit dieser Filterkombination.

Mit der PF Filterkartusche PFAS erhält das AQUANEO-Vital Filtersystem eine zusätzliche Stufe zur gezielten Reduktion von PFAS im Leitungswasser – direkt unter dem Wasserhahn.

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Fazit

PFAS im Trinkwasser sind kein Thema für Panik, aber ein ernstzunehmender Bereich des vorsorgenden Gesundheitsschutzes. Die Stoffe sind langlebig, können sich in der Umwelt verbreiten und bestimmte PFAS können sich im Körper anreichern.

Ob eine konkrete Belastung gesundheitlich relevant ist, hängt von vielen Faktoren ab: der Konzentration im Wasser, der Art der nachgewiesenen PFAS, der Dauer der Aufnahme und der zusätzlichen Belastung über Lebensmittel oder andere Quellen.

Die Einführung und Verschärfung von Grenzwerten ist ein wichtiger Fortschritt. Gleichzeitig decken bestehende Regelungen nicht jede einzelne PFAS-Verbindung vollständig ab. Wer seine persönliche Belastung zusätzlich verringern möchte, kann daher über eine gezielte Aufbereitung des eigenen Leitungswassers nachdenken.

Mineralwasser ist dabei nicht automatisch die sicherere Lösung. Es stammt ebenfalls aus natürlichen Wasservorkommen und kann je nach Herkunft und Untersuchungsspektrum PFAS enthalten. Wer Leitungswasser gezielt filtert, behält die Kontrolle über sein Trinkwasser im eigenen Alltag.

Wer bereits das AQUANEO-Vital Filtersystem nutzt, kann es mit der PF Filterkartusche PFAS um eine gezielte Erweiterungsstufe ergänzen. Sie unterstützt die bestehende Aktivkohlefiltration und reduziert PFAS im Leitungswasser dort, wo Trinkwasser im Alltag genutzt wird: direkt unter dem eigenen Wasserhahn.

FAQ zu PFAS im Trinkwasser

PFAS können langfristig gesundheitlich relevant sein, weil viele dieser Stoffe sehr langlebig sind und sich teilweise im Körper anreichern können. Ein einzelner Nachweis bedeutet nicht automatisch eine akute Gesundheitsgefahr. Entscheidend sind vor allem die Konzentration im Wasser, die Dauer der Aufnahme und die jeweilige PFAS-Verbindung.

Leitungswasser wird in Deutschland streng kontrolliert und gilt grundsätzlich als gut überwacht. PFAS können jedoch regional unterschiedlich vorkommen, abhängig von Umweltbelastungen, Wasserquellen und Aufbereitung. Wer seine persönliche Belastung vorsorglich reduzieren möchte, kann das AQUANEO-Vital Filtersystem mit der PF Filterkartusche PFAS um eine gezielte PFAS-Stufe erweitern.

Ja, PFAS können grundsätzlich auch in Mineralwasser nachweisbar sein. Mineralwasser stammt aus natürlichen Wasservorkommen und ist damit ebenfalls Teil des Wasserkreislaufs. Gelangen PFAS in Böden, Grundwasser oder Quellen, können auch diese Wasservorkommen betroffen sein. Mineralwasser ist daher nicht automatisch eine PFAS-freie Alternative.

Nein. PFAS und Mikroplastik sind unterschiedliche Stoffgruppen. Mikroplastik besteht aus winzigen festen Kunststoffpartikeln. PFAS sind dagegen synthetische chemische Verbindungen mit sehr stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen. Beide Stoffgruppen sind vom Menschen gemacht, schwer abbaubar und umweltrelevant, aber sie sind nicht identisch.

Nein. Abkochen entfernt PFAS nicht zuverlässig, da viele PFAS hitzestabil sind. Wenn beim Kochen Wasser verdampft, können die verbleibenden Stoffe im Restwasser sogar stärker konzentriert sein. Zur Reduktion von PFAS ist eine gezielte Filterstufe notwendig.

Eine Filterstufe gegen PFAS sollte gezielt auf diese Stoffgruppe ausgelegt sein und ihre Wirksamkeit für relevante PFAS-Verbindungen nachweisen können. Wichtig ist dabei nicht nur die Reduktion einzelner langkettiger PFAS, sondern auch die Berücksichtigung kurz- und ultrakurzkettiger Verbindungen, die im Wasser besonders mobil sein können.

Beim AQUANEO-Vital Filtersystem übernimmt die PF Filterkartusche PFAS diese Aufgabe als Erweiterungsstufe zur bestehenden Aktivkohlefiltration. Sie ergänzt den Aktivkohlefilter und ist darauf ausgelegt, PFAS im Leitungswasser gezielt zu reduzieren.

Die PF Filterkartusche PFAS ist eine Erweiterungsstufe für das AQUANEO-Vital Filtersystem. Sie ergänzt insbesondere unsere bewährte Aktivkohlefiltration von Carbonit.

Das Betreiben dieser Filterstufe als eigenständiger Filter ist zwar möglich, macht jedoch wenig Sinn, da dieser seine optimale Wirksamkeit erst durch die vorgenannte Kombination erlangt, denn alleine kann er keine sonstigen Schadstoffe aus dem Leitungswasser entfernen.

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